Die KI nimmt uns nicht die Jobs - aber vielleicht den Berufseinstieg
Die großen Schlagzeilen über KI und Arbeit handeln meist von massenhaften Entlassungen. Eine aktualisierte Auswertung des Stanford Digital Economy Lab findet dafür bislang keinen gesamtwirtschaftlichen Beleg. Gleichzeitig zeigt sie ein deutlich enger begrenztes Warnsignal: Junge Beschäftigte zwischen 22 und 25 Jahren fallen in stark KI-exponierten Berufen zunehmend hinter Vergleichsgruppen zurück.
Die Anpassung scheint weniger über Kündigungen als über ausbleibende Neueinstellungen zu laufen. Besonders betroffen sind Tätigkeiten, die auf formalisiertem, dokumentiertem Wissen beruhen und in denen KI eher Aufgaben automatisiert. Erfahrungswissen bleibt dagegen schwerer zu reproduzieren und kann die Position älterer Beschäftigter sogar stärken.
Die Studie beweist nicht, dass KI diese...